Full Description
Festgeldkonten gehören zu den klassischen Anlageformen, die es in dieser Form schon sehr lange gibt. Sie bieten den Vorteil, dass der Anleger von Beginn bis zum Ablauf der Anlage einen festen und somit kalkulierbaren Zins auf seine Einlage erhält. So hat auch ein während der Anlagedauer fallendes Marktzinsniveau keine negativen Auswirkungen auf die Verzinsung des Festgeldkontos. Im Gegenzug machen sich auch steigende Zinsen allerdings nicht bemerkbar. Der Zinssatz bleibt unverändert bis zum Tage des Ablaufs der Anlage. Der Zeitraum kann dabei prinzipiell beliebig gewählt werden. Die meisten Banken und Sparkassen bieten standardisiert Laufzeiten von 1 Monat bis zu 8 Jahren an.
Als Folge des festen und sicheren Zinssatzes nimmt der Anleger eine Festlegefrist in Kauf. Somit ist jegliche Verfügung während der Laufzeit ausgeschlossen. Ein bestehendes Konto kann nach Abschluss zudem nicht nachträglich „aufgefüllt“ werden. Der bei Abschluss vereinbarte Betrag bleibt während der Anlagezeit konstant. Lediglich die Zinsgutschrift wird dem Anlagebetrag während der Anlagelaufzeit gegebenenfalls hinzugerechnet, falls keine separate Auszahlung vereinbart wurde.
Vor allem bei Festgeldkonten bieten Banken und Sparkassen sehr unterschiedliche Zinssätze an. Das hängt mit der jeweiligen Hauspolitik und der genutzten Art der Refinanzierung zusammen. Ein Vergleich verschiedener Angebote lohnt in jedem Fall.
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